Ehren-RUTH - Siegfried Maeker

Als „Glücksfall für die deutsche Zigeunermusik“ hat ihn der Musiker Daweli Reinhardt bezeichnet, und viele andere aus seiner Sippe werden ähnlich denken. Seit ersten Konzerten mit dem Ensemble um den Geiger Schnuckenack Reinhardt, die er Mitte der 1960er Jahre veranstaltete, ist die Geschichte von Siegfried Maeker und der Musik deutscher Zigeuner eine von ungebrochener gegenseitiger Zuneigung. Zu einer Zeit, als noch nicht zwischen Sinti und Roma unterschieden wurde und „Zigeuner“ ein Schimpfwort war, brachte Siegfried Maeker die Crème de la crème der (inter)nationalen Sinti- und Roma-Musik auf die Bühnen. Dass das Häns’che Weiss Quintett in den 70er Jahren das erste aktuelle politische Lied zur Situation der Sinti und Roma in der damaligen BRD einspielte (Lass maro tschatschepen, Lasst uns unser Recht fordern) – Siegfried Maeker war nicht nur als Übersetzer ins Hochdeutsche dabei ein wesentlicher Geburtshelfer. Siegfried Maeker hat sich als Pionier um diese Musik und, fast noch bedeutender, um die Wieder-Anerkennung der Zigeuner in der bundesdeutschen Gesellschaft verdient gemacht.

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Siegfried Maeker
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